Alltagstipp: Die Angst vor Veränderung in den Griff bekommen

Alltagstipp Eltern Angst vor VeränderungStabilität schafft Sicherheit… mitunter solange, bis sie sich festfährt, langweilig wird oder einen Menschen sogar einengt. Deshalb halte ich es für wichtig, ab und zu innezuhalten – zum Beispiel, um zu sortieren, was bewährt bleibt, überholt ist, Energie nimmt oder Kraft gibt.

Denn das Leben in unserer Gesellschaft verändert sich fast so ständig und eigendynamisch wie die persönlichen Lebenslagen – zum Beispiel, wenn Alltagsgewohnheiten umbrochen werden und Jobwechsel, Wohnungsumzüge, Familienzuwachs oder unerwartete Krankheitsphasen eine Umstellung verlangen.

Ich nutze u.a. diese Methoden, um wirklichkeitsecht ‘unterwegs’ zu bleiben:

  • Ich hinterfrage soziale Phänomene, zum Beispiel, wenn meine Alltagsbeobachtungen zeigen, dass das Smartphone von immer mehr Menschen wie eine Erweiterung ihres Körpers zutage tritt. Aus meiner Warte ergibt sich daraus die Frage: “Braucht man das? Wirklich?”
  • Ich wahre den ‘Draht’ zu meiner Intuition, weil sie nach meinem Dafürhalten erfahrungsgestütztes Wissen enthält, das Zutrauen stärkt und wie ein ‘Kompass’ wirkt, der durch die eigenen Wertvorstellungen ‘geeicht’ ist.
  • Ich versuche, Konfliktpotenziale zu akzeptieren und zu benennen, wie sie sind, um den eigenen Verdrängungsimpulsen möglichst geradeheraus und offen begegnen zu können.
  • Ich erinnere mich, dass gerade in Zeiten von Veränderung persönliche Eigenschaften wie Humor, Selbstvertrauen und die Verantwortung für das eigene Verhalten meist zuverlässig die Richtung weisen.