Kinder und Jugendliche fördern

Jana Chantelau: Ich über mich

Als Lerntherapeutin gehört u.a. zu meinen Aufgaben, Probleme mit der Schule zu klären.

Oft geht es darum, die Schülerinnen und Schüler darin zu unterstützen, ihre Lernlücken auszugleichen… bis sie sich meist wie von selbst schließen können. Das gilt zum Beispiel bei einer markanten Ungleichmäßigkeit in der Leistungsfähigkeit, bei einem Leistungseinbruch oder bei einem Leistungsausfall in einzelnen Schulfächern. Hier begleite ich die Kinder und Jugendlichen u.a. dabei, sich im Rahmen einer Lerntherapie an die sozialen und bildungsspezifischen Anforderungen anzugleichen. Denn in der Schule und auch während der Berufsausbildung werden so die ganz normalen Standards gesetzt.

Erst die Unterstützung zur Selbsthilfe geben. Und dann die Nachhilfe organisieren.

Im Unterschied zu schulischer Nachhilfe zielt die Lerntherapie darauf ab, ein Grundverständnis für das einzelne Schulfach heranzubilden, statt isolierte Unterrichtsinhalte zu pauken. Das gilt insbesondere dann, wenn innerhalb der Schule bzw. seitens der dortigen Fachkräfte bereits Anhaltspunkte gefunden wurden, die beim Lernenden auf eine spezielle Lernschwierigkeit schließen lassen.

Wie etwa:

  • Lese- und Rechtschreibschwächen
  • Legasthenie
  • Rechenschwächen
  • Dyskalkulie
  • Hyperkinetisches Syndrom (HKS), das manchmal noch als Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS) oder als Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung (ADHS) beschrieben wird. Hier kann die Vermittlung von Methoden zur Impulsverarbeitung den betroffenen Kindern und Jugendlichen oft eine dauerhafte Linderung verschaffen – ähnlich wie bei anderen Konzentrations- und Aufmerksamkeitsproblemen.

Ob ein solches Bild im Einzelfall greift, klärt in der Regel der schulpsychologische Dienst.

Bei Bedarf kann ich auch selbst wissenschaftlich anerkannte neuropsychologische Tests mit dem Kind oder Jugendlichen durchführen, um Aufmerksamkeits- und Konzentrationsschwierigkeiten diagnostisch einzugrenzen, zum Beispiel, wenn es bereits Anhaltspunkte für das Hyperkinetische Syndrom (HKS) gibt oder Hinweise für Störungen aus dem autistischen Spektrum vorliegen.

Häufig zeigen sich die persönlichen Hürden in einzelfach- oder fächerspezifische Fehlleistungen. Sie können u.a. in Form von falsch bearbeiteten Haus- und Klassenaufgaben bereits im Vorfeld erfasst werden. Zur weiteren Abklärung ist es nützlich, zum Beispiel den Notenspiegel von Schularbeiten heranzuziehen. Daraus ergibt sich in der Regel eine Verhältnismäßigkeit zum Leistungsniveau altersgleicher Mitschüler_innnen. Auch außerhalb der Schule werden Lernprobleme oft früh genug erkannt – vor allem durch die sozialen Bezugspersonen.

In der Regel dauert eine Lerntherapie 12 bis 18 Monate. Meistens genügt eine Einzelsitzung pro Woche.

Denn: Schulische Lernprobleme und/oder Teil-Leistungsschwächen bestehen häufig nur vorübergehend, sofern das betroffene Schulkind adäquate Brückenstrategien verinnerlichen konnte. So ermöglichst es eine konsequent umgesetzte Lerntherapie oft, schwierige Schulphasen auszutarieren, damit im Schulalltag des Kindes die positiven Lernerlebnisse eher überwiegen als zurückgehen… idealerweise, bevor Schulschwänzen in den Alltag hineingerät.


Hirnmodell in der AnwendungIch wende multi-sensorische Methoden an.

Denn es geht u.a. darum, die Lernmotivation stabil zu halten, die Lernmuster zu individualisieren und das strategische Lernverhalten so zu verbessern. Als Praxiserfahrung gilt zudem, dass etwa ein Drittel der Lernprobleme in der Lernumgebung verankert sind. Rund zwei Drittel sind oft in den bisherigen Lernmustern angelegt. An diesen Punkten setze ich an, um für die Lernenden dauerhafte Verbesserungen zu ermöglichen.


KostenLerntherapeutisch stelle ich u.a. diese  Lernmittel bereit:

Für Grundschülerund Grundschülerinnen:

  • farbgestützte Stufenzählstäbe, Rechenschieber und therapeutische Figuren aus Holz
  • Alltagsspielzeug aus Kunststoff
  • spezielle Knete in unterschiedlichen Varianten
  • individuell entwickelte Lernspiele
  • Gummizugbänder und Handspinners als Aufmerksamkeits-, Konzentrations- und Merkstützen

 


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